Allgemeinverständliche Definitionen für die Klassifizierungen, Badges und das Fachvokabular der Enzyklopädie.
Eine US-regulatorische Kategorie, die staatlich lizenzierten Apotheken erlaubt, individuell angepasste Arzneimittel für einzelne Patientinnen und Patienten auf Grundlage einer gültigen Verschreibung herzustellen.
Ein Molekül, das an einen Rezeptor bindet und ihn aktiviert, wodurch eine biologische Reaktion ausgelöst wird.
Der molekulare Grundbaustein von Peptiden und Proteinen, bestehend aus einer Aminogruppe, einer Carboxylgruppe und einer variablen Seitenkette.
Ein Molekül, das an einen Rezeptor bindet, ohne ihn zu aktivieren, und so verhindert, dass der Rezeptor durch seinen natürlichen Agonisten aktiviert wird.
Area Under the Curve — die Gesamtexposition gegenüber einem Arzneistoff über die Zeit, berechnet durch Integration der Plasmakonzentrations-Zeit-Kurve.
Steriles Wasser mit 0,9 % Benzylalkohol als Konservierungsmittel, das zur Rekonstitution lyophilisierter Peptide für die Mehrfachentnahme verwendet wird.
Der Anteil einer verabreichten Dosis, der in unveränderter Form den systemischen Kreislauf erreicht.
Das Plasmavolumen, das pro Zeiteinheit von einer Substanz befreit wird, typischerweise angegeben in mL/min oder L/h.
Die maximale Plasmakonzentration eines Arzneistoffs nach Verabreichung.
Ein Studiendesign, bei dem weder die Teilnehmenden noch die Prüfärztinnen und Prüfärzte wissen, wer die Intervention oder die Kontrolle erhält.
European Medicines Agency — die EU-Arzneimittelbehörde, die für das zentralisierte Zulassungsverfahren für Arzneimittel zuständig ist.
U.S. Food and Drug Administration — die US-amerikanische Aufsichtsbehörde für Lebensmittel, Arzneimittel, Biologika, Medizinprodukte und Kosmetika.
Ein synthetisches Peptid, das dem Growth-Hormone-Releasing Hormone strukturell ähnelt und zur Stimulation der endogenen Wachstumshormonsekretion eingesetzt wird.
Ein Arzneistoff, der den GLP-1-Rezeptor aktiviert, die Insulinsekretion steigert und die Magenentleerung verlangsamt.
Die Zeit, die benötigt wird, damit die Plasmakonzentration einer Substanz um die Hälfte abnimmt.
International Nonproprietary Name — der von der WHO vergebene eindeutige Freiname eines pharmazeutischen Wirkstoffs.
Injektion direkt in das Muskelgewebe, typischerweise in den Deltamuskel, den Vastus lateralis oder den Gluteus.
Eine spezifische Situation, in der ein Arzneimittel oder ein Verfahren nicht angewendet werden darf, weil es die Patientin oder den Patienten schädigen könnte.
Durch Sublimation unter Vakuum nach Einfrieren in Lösung zu einem stabilen Pulver gefriergetrocknet.
Major Adverse Cardiovascular Events — ein kombinierter Endpunkt, der typischerweise kardiovaskulären Tod, nicht-tödlichen Myokardinfarkt und nicht-tödlichen Schlaganfall umfasst.
Ein Arzneistoff, der einen oder mehrere Melanocortin-Rezeptoren (MC1R–MC5R) aktiviert, mit Wirkungen auf Pigmentierung, Energiehaushalt und Sexualfunktion.
Verabreichung über die Nasenschleimhaut, typischerweise als Spray.
Verabreichung über den Mund mit Resorption über den Magen-Darm-Trakt.
Unabhängige Begutachtung eines Manuskripts durch Fachexpertinnen und Fachexperten vor der Veröffentlichung in einer Fachzeitschrift.
Eine kurze Kette von Aminosäuren, die durch Peptidbindungen verknüpft sind, typischerweise mit 2 bis 50 Resten.
Eine großangelegte klinische Studie zur Bestätigung der Wirksamkeit und Überwachung unerwünschter Ereignisse in der Zielpopulation, typischerweise der letzte Schritt vor der Zulassungseinreichung.
Eine wirkstofffreie Intervention, die einer Kontrollgruppe verabreicht wird, um den spezifischen Effekt der aktiven Intervention zu isolieren.
Die Hauptzielgröße, anhand derer beurteilt wird, ob eine klinische Studie erfolgreich war oder gescheitert ist.
Randomized Controlled Trial — ein Studiendesign, bei dem die Teilnehmenden randomisiert einer Interventions- oder einer Kontrollgruppe zugewiesen werden, um Verzerrungen zu minimieren.
Ein Protein an einer Zelle, das ein spezifisches Signalmolekül bindet und eine zelluläre Antwort auslöst.
Eine Substanz, die die Sekretion einer anderen Substanz aus einem Gewebe oder einer Drüse auslöst.
Die Anzahl der Teilnehmenden in einer Studie, bezeichnet als n.
Injektion in das Fettgewebe direkt unter der Haut, typischerweise am Bauch, Oberschenkel oder Oberarm.
Eine kombinierte Wirkung erzeugend, die größer ist als die Summe der Einzelwirkungen.
Anwendung auf der Haut oder Schleimhaut, wobei der Wirkstoff lokal wirkt oder in das umliegende Gewebe resorbiert wird.
Ein regulatorischer Status, der vor der Abgabe eine gültige Verschreibung durch eine zugelassene medizinische Fachperson erfordert.
Der molekulare Pfad, über den ein Arzneistoff seine therapeutische Wirkung entfaltet.